Fahlbänder oder Fallbänder nennt man gewisse Zonen, Schichten oder Lagen in der archäischen, vorzüglich in der Gneisformation, welche für oft sehr weite Erstreckung von feinen Erzpartikelchen (3.B. Magneteisen, Schwefelkies, Kobaltkies, Blende, Kupferkies) imprägniert sind. Durch ihre Zersetzung verleihen sie dem Gestein ein fahles Aussehen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 522Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei