FeedFarm
Handwerk & GewerbeBrockhaus 1882

Farm heißt im Englischen eigentlich ein Pachtgut, in der Neuzeit aber überhaupt eine Landwirtschaft. Man leitet das Wort von dem angelsächs. fearme oder feorme, Lebensmittel, ab, indem die Landleute in früherer Zeit ihren Pachtzins in Naturalien entrichteten. Farmer heißt jeder Landwirt, Farming heißt Landwirtschaft treiben, Highfarming die Hochkultur oder der intensive Betrieb der Agrikultur. Man unterscheidet in England verschiedene Arten von Farmern, nämlich im allgemeinen: den gewöhnlichen Farmer (common farmer), welcher ein Gut bis zur Größe von etwa 500 Acres (= 200 ha) bewirtschaftet; den gebildeten Landwirt (gentleman farmer). Der Besitzer wird dabei landlord oder landowner, der Pächter dagegen tenant genannt. Der engl. Großgrundbesitzer bewirtschaftet in der Regel eine seiner F., die home farm, selbst, während die übrigen verpachtet sind. Je nach der Art der Bewirtschaftung nennt man die Farmer corn-, dairy, stock-, milk-farmer u. s. w. ů

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 582Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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