Fieberkurve, s. unter Fieber, S. 791. ieberrinde, s. unter Chinabaum. iecht (Viecht), Benediktinerabtei in der Bezirkshauptmannschaft Schwaz in Tirol, dem Markte Schwaz gegenüber auf dem linken Ufer des Inn etwa 1 km nördlich vom Hagafde Bahnhof, au einer sanft ansteigenden Berghalde gelegen. Der umliegende Weiler F. (225 E.) gehört zur Gemeinde Vomp. Erst seit der Mitte des 18. Jahrh. befindet sich das Stift auf dieser Stätte, 321 die es von St. Georgenberg im Stallenthal (1½ Stunde nordöstlich) hierher verpflanzt wurde, nachdem das auf Georgenberg liegende Kloster (Stiftsbrief von Kaiser Heinrich IV. 1097), das 1138 zur Abtei erhoben wurde, wiederholt durch Feuersbrünste und Lawinen zerstört worden war. Auch die im J. 1750 eingeweihte Stiftskirche wurde 21. Juni 1868 teilweise durch Feuer zerstört, wel-Bid die in ihrer Art einzigen Schnitzarbeiten des ildhauers Frz. Nißl aus Fugen, die Leidensgeschichte des Erlösers darstellend, zum Opfer fielen. Vom Stifte werden die Pfarren in Stans, Terfens und Achenkirchen besetzt. Die Gebiete des Achensees gehörten zu den ursprünglichsten Besitzungen des Klosters; das am südwestl. Ufer des Achensees (s. d.) im Weiler Pertisau gelegene sog. Fürstenhaus ist ein in neuerer Zeit vielbesuchter (Pockstaller,) &Chronik der Benediktinerabtei St. Georgenberg und F. in Tirolo (Innsbr. 1874).