Flächenmaße heißen diejenigen Maße, alche für die Bestimmung der Größe einer Bodenfläche dienen. Es liegt ihnen das Quadrat eines egbae maßes zum Grunde, aus welchem letztern sie abgeleitet werden, mag auch ein F. ursprünglich ohne Rücksicht darauf festgesetzt worden sein, wie 4 B. auf Grund derjenigen Fläche, welche an einem Tage mit einem Paar Ochsen bepflügt werden kann, oder auf Grund eines gewissen Quantums Saatkorn. Man unterscheidet bei den F. gewöhnlich: 1) geometrische, die reinen Quadrate der Einheit des Längenmaßes (wo bei diesen noch besondere Fuß oder Ruten bestehen, deren Quadrate), zur Bestimmung der übrigen F.; 2) geographische für die Messung ganzer Ländergebiete, aus den Quadraten einer höhern Stufe des Längenmaßes (wo bei diesem noch besondere Wegemaße, Meilenmaße, in Gebrauch sind, aus deren Quadraten) bestehend; 3) Feld-, Land-oder Ackermaße, Hin in Feld⸗ und Waldmaße, bisweilen noch Unterkategorien enthaltend. Wo, wie in Deutschland, das franz. metrische System gilt, ist die Einheit des F. das Quadratmeter (im Deutschen Reich amtlich auch Quadratstab genannt), und für größere Flächen (Ackerland und größere) dienen das Ar von 100 am und das Hektar von 100 a oder 10000 qm. Glachmale s. Ebene. lachmalerei, ein moderner, ziemlich nichtssagender technischer Ausdruck, mit welchem man seit dem neuesten kunstgewerblichen Aufschwung und der Verbreitung hierher gehöriger Arbeiten in Laienkreisen die leichte Dekoration von allerlei Geräten und Gegenständen in Farben zu verstehen pflegt, so z. B. in der sog. Holzmalerei, orient. Malerei u. dgl. von vorherrschend ornamentalem Charakter. Die F. wird auch in den gewerblichen Schulen betrieben, ist hauptsächlich aber in Händen von Dilettanten, Damenschulen u. s. w. lachreunen, s. unter Steeple chase. lachs (frz. lin, engl. flax) ist in der Technik die Bezeichnung für die von den Gefäßbündeln der Stengel von Linum usitatissimum (s. unter Lein) abgeschiedenen Bastfasern. Über die Bearbeitung derselben s. Flachsspinnerei.