Aalfang, m. (Wasserb.), franz. anguillière, f., engl. eel-fishery, kann verschieden angelegt werden: 1. Als Aalwehr, n., frz. écrille, f., gord, m., engl. eelwear, nieders. Aallege, f., d. h. als hölzernes oder steinernes Wehr (s. d. Art.) mit einer Vertiefung in der Mitte, in welcher ein Netz ausgespannt wird. Wegen unvermeidlicher Stauung des Wassers nicht überall gestattet. 2. Aalsprung, m., eine Sperrung von Latten oder Rechen vor den Freiarchen od. Wüstegerinnen von Wassermühlen oder an anderen geeigneten Stellen des Flusses, hinter welcher dann Ralkästen (engl. eel-boxes), Aalpuppen, Aalquästen, Aalkörbe oder Aalreusen (engl. eel-pots) aufgestellt werden, in welche die Aale, über den Rechen springend, fallen. s.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 1Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei