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BaukunstBau-Lexikon 1881

Abhängling, m. (Bauk.), 1. frz.clef f.en pendentif, clef pendante, f., queue, f. de voũte, pendant, m. de voute, engl. pendant key-stone, herabhängender Schlußstein, wie sie namentlich im spätgoth. Stil häufig vorkommen; „s. Fig. 15. — 2. frz. pendant, m. de solivure (ungenau Ccul, m. de lampe), engl. Enot, queen, hängender Bapfen. Herabhängende Knäufe an der Durchkreuzung der Hölzer bei sichtbaren Balkendecken und Dachstühlen kommen schon an altchristlichen und romanischen Balkendecken vor, aber noch in ziemlich flacher, eher an Rosetten erinnernder Form. In der Gothik werden ihre Profilirungen immer kecker, bleiben auch in der Frührenaissance so, s. Fig. 16; in der späteren Zeit der Renaissance gehen sie wieder auf die antike Form zurück. AIs.)

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 12Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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