abkochen, frz. décuire, engl. to decoct, auch absieden, nennt man das Kochen fester, vegetabilischer Substanzen, Farbstoffe u. dgl. mit Wasser, um dielöslichen, nichtflüchtigen Bestandtheile auszuziehen. Den Auszug nennt man Absud od. Dekokt. M.] Auch manche mineralische Farben, z. B. kölnische Erde und Braunspan, müssen vor dem Abreiben abgekocht werden, um sich zu klären.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 14Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei