äbwipfeln, abkappen, kappen, frz. Ehouper, écimer, Etéter, engl. to Iop, to top trees, einen Baum des Wipfels berauben, bes. bei Pappeln u. Weiden üblich, bei Pappelallsen, um benachbarte Häuser, Zäune etc. vor dem bei Stürmen drohenden Umfallen der Pappeln zu schützen. Die Schnittflüche darf nicht horizontal sein u. ist, um Vernarbung herbeizuführen, durch einen Ueberzug, am billigsten von Steinkohlentheer, dem man etwas Leim zusetzen kann, zu schützen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 39Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei