antike Terracotte Glanz, die neue wird rauh und feilt sich leichter. Die Glätte der alten Terracotte ähnelt mehr der Glätte von mattgeschliffenem u. unpolirtem Marmor oder Metall, die der neuen ist lackähnlich oder sie sind gar nicht geglättet. Bei den rothen u. schwarzbemalten ist die Erkennung der Verfälschung noch leichter. Beide, alte u. neue, haben oft kleine Fehler in der Zeichnung, in der Orthographie etc., bei den neuen aber spielen diese Fehler ins Steife und Ungraziöse, bei den Alten tragen sie in der Regel das Gepräge der Nachlässigkeitsfehler, die bei neuen nur selten vorkommen; bei neuen ist häufig ein Kontour falsch eingeritzt, fehlt aber selten stückweise oder ganz, was bei alten sehr häufig vorkommt. Das Schwarz ist bei neuen oft etwas bläulicher als bei alten, wo es bes. nach den Winkeln hin ins Bräunliche überspielt. Dabei trägt die