Aquagium, n., lat., 1. bei den Römern eine kleinere Wasserleitung in Gräben oder Röhren. — 2. (Jurispr.) Abwässerungsrecht, die Befugnis, Wasser von einem Ort wegzuleiten. äsual, in der Mathematik gebraucht für „gleich“. aquaemanalis, m., Waschbecken, Wassergefäß, in welchem der römisch-katholische Priester die Hände wäscht, wohl zu unterscheiden von aquaminarium, Weihbecken in den Wohnungen. Aguamarin, m., blaß⸗ oder meergrüner Beryll oder Topas. Man unterscheidet: A.-Beryll, blaßhimmelblau; A.⸗Topas, hellgrün; A.⸗Chrysolyth, grünlichgelb; orientalischer A., ein kostbarer grünlichblauer Saphir. W.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 140Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei