aufpicken, akt. Z., besporen, rauhpicken, schnppen, frz. piquer, engl. to roughen, to prick-up, Aufhauen des Holzes in Fachwänden, d. Bretschalungen re., behufs besserer Haftung des Putzes. Man haut mit einer Queraxt, mit der Spitze des Beils oder mit einem scharfen Mauerhammer in Abständen von 2—3 cm. so in das Holz ein, daß die Späne am Holz fest bleiben und nur etwas abgebogen werden. Dabei haut man abwechselnd nach rechts u. links ein. Da aber der auf so aufgepicktes Holz gebrachte Putz bei dem Trocknen und Quellen des Holzes leicht reißt, auch, wo er einigermaßen stark wird, leicht abfällt, so ist das Berohren (s. d.) weit vorzuziehen. s. aufpudern heißt: auf Papier vorgezeichnete Gegenstände, deren Konturen mittels einer starken Nadel durchstochen sind, auf Wand⸗ und Deckenflächen übertragen: man legt die durchstochene Zeichnung auf die Fläche fest auf othek Heidelberg TCDFC u. überwischt od. tupft sie mit einem Leinwandbeutelchen, Bäuschchen, welches mit gepulverter Lindenkohle gefüllt ist; dann zeigen sich die Konturen der Zeichnung auf der Wandfläche.