Verpfählung, verpalissadirung, Pfahlschlagung, k. franz. palification, engl. paling, pile-Working (Uferb.), 1. Befestigung eines Ufers durch Pfahlwand oder dergl. Bei Fertigung der Verpfählungspläue gilt Folgendes: Bei Spitzpfählen nimmt man die Mäße von Mittel zu Mittel der Köpfe, bei Spundwänden von der Vorder-od. Hinterfläche an. Besser ist es, die Mäße immer wieder von bestimmten festen Punkten an zu stechen, weil die Pfahlmittel nie ganz richtig zu stehen kommen, also für andere Pfähle nicht als genaue Anhaltepunkte dienen können. Für gerade Pfahlreihen werden, etwas vor den äußersten Pfählen, Richtpfähle eingeschlagen, worauf Einschnitte zur Anlage einer Schnur gemacht werden. Die Anzahl der Menschen zum Rammen, die Länge, Dicke und Beschaffenheit jedes Pfahles, die Anzahl der Rammhitzen, das Eintreiben bei jeder Hitze re. sind zu notiren, um danach die Preise berechnen zu können. — 2. Annäherungshindernis, s. d. Art. Pfählchen und Palissaden.