ausfugen, akt. Z., fugen, Fugen verstreichen, verfugen, in Oesterreich verbandeln, frz. ficher les joints, jointer, jointoyer, engl. to fill-up, to flush, to point the Commissures. Bei Mauern, welche nicht geputzt werden, sondern roh bleiben sollen, mögen sie nun von Sandstein, Ziegel, Bruchstein sein, werden die Fugen von der Außenseite mit Mörtel verstrichen. Es geschieht dies meist erst beim Abrüsten, und zwar mit einem harten Mörtel, entweder mit Cement, mit hydraulischem Kalk oder mit Oelkitt. Damit es gleichmäßiger werde, bedient man sich dazu einer kleinen, eigens darauf eingerichteten Kelle, der Ausfugkelle, Fugkelle (s. d.). Am häufigsten und wohlfeilsten ist die glatte, flache, gerade,ebene Ausfugung, frz. jointoiement m. plat, engl. flat-joint-pointing, flushing, die aber selten genau eben, sondern nach Fig. 294 sich herausstellt. Man kann aber auch (u. dies heißt dann fagonnirte Ausfugung, frz. jointoiement m. à joints tiréẽs“ LSERG O Universitatsbibliothel A crochet, engl. tuck pointing) die Fugen als kleine Rundstäbchen etc. behandeln, österreichisch verbrämen, und Fig. 294. 295. 296. 297. 298. 299. 300. pointing, Fig. 295; A. auf versenkten Rundstab, frz. jointoiement à baguette renfoncée, engl. recessed beadpointing, Fig. 296; A. auf Kerbe, frz. jointoiement à Coche, engl. notch-pointing, Fig. 297; A. auf Hohlkehle, frz. jJointoiement à Cavet, Agorge, engl. fluted pointing, Fig. 298; A.auf Falz, frz.jointoiement à oulisse, engl. channel-pointing, Fig. 299; A. auf Rundstab mit Plättchen, frz.jointoiement à baguette et filets, engl. Hlleted bead-jointing, Fig. 300.