FeedAusflußmenge
TechnikBau-Lexikon 1881

Ausflußmenge, f. frz. dépense, engl. discharge; die 9 pro Zeiteinheit aus Gefäßen fließende Wassermenge ist im allgemeinen HQ F. V⸗ Mündungsgquerschnitt mal Ausflußgeschwindigkeit (s. d. Art. Ausflußkosffizient und 1 Ausflußgeschwindigkeit). Sie ist aber je nach Art des Ausflusses verschieden. Die sorgfältigsten u. meisten Versuche d hierüber hat Weisbach angestellt, nach welchem sich Qfür folgende Gestalten der Ausflußöffnung berechnet: Fig. 286. Viereckiger Wandeinschnitt, oben mit dem Wasserspiegel abschneidend, abgerundete Kanten: Fig. 287. Viereckiger Wandeinschnitt, weiter unten, zur Hälfte dargestellt: Fig. 288. Dreieck, obere Spitze im Wasserspiegel: Fig. 289. Trapez, obere Kante im Wasserspiegel: Fig. 290. Oberste Kante der Figur unter d. Wasserspiegel. Fig. 291. Dreieck, obere Spitze unter dem Wasserspiegel.f Fig. 292. (Kombination von Fig. 288 und 290.) Fig. 293. Kreisförmige Mündung unter d. Wasserspiegel, Reicht der Kreis bis zum Wasserspiegel, so ist Ist die Druckhöhe im Mittelpunkt gleich od. größer als der Durchmesser, so kann man GF. , 2gh setzen. Bei allen diesen u. anderen Fällen ist die Wassermenge Qnoch mit dem Ausflußkoeffizienten zu multipliziren.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 196Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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