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VerkehrBau-Lexikon 1881

Back, f., (Schiffsb.) 1. frz. bac, m., engl. punt, Linter, Theerkahn, ein zum Stehen der Zimmerleute beim Kalfatern der Schiffe gebrauchtes, viereckiges, flaches Fahrzeug (Prahm) von geringem Tiefgang. — 2. frz. chateau (gaillard) d'avant, engl. fore-castle, früher Vorderkastell genannt, ein auf dem Vordertheil des Schiffes aufgesetztes Stockwerk, meist von geringer Höhe und zu Aufnahme von Geschütz eingerichtet. — 3. Bezeichnung für irgend eine kastenartige Abtheilung in einem Schiff, z. B. à) für den zwischen zwei Stückpforten befindlichen Raum, wo die zu der Back abgetheilten 4—10 Matrosen, die daher Backmannschaft heißen, ihre Hängematten haben; b) Kugelback, frz. pare m.àboulets, engl. shot-locker, Raum zu Aufbewahrung der Geschosse auf Deck, mit Latten eingefaßt, um das Umherrollen zu verhüten; e) Pum penback, frz.eiterne, f. engl. pump-eistern, Wasserbehältnis über der Pumpe; d) Spiekerback, frz. éguipet, m., engl. locker, Kasten zu Aufbewahrung von Holzpflöcken, Werkzeug etc.; e) Wasserback, Pißback, auch Backpiß gen., engl. manger, der auf Deck hinter den Klüsgatten befindliche, gut kalfaterte, abgegrenzte und mit Wasserausgüssen versehene Platz, in welchem sich das durch die Klüsen etwa eindringende Wasser sammelt, um durch die Speigats abzulaufen. —4. Pap.) frz. bac, cuve, pile, engl. vat, Holländerkasten.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 214Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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