Bandsäge, k., Säge ohne Ende, frz. scie à lame sans fin, à lame continue, scierotative, engl. band-saw, belt-saw, strap-saw, ribbon-saw, endless saw, Vorrichtung zum Sägen des Holzes, bei welcher ein Sägeblatt ohne Ende (ähnlich wie ein Lederriemen) über zwei gleiche, in vertikaler Ebene sich drehende Rollen gespannt ist; man kann hiermit aus Hölzern auch Flächen mit beliebiger Krümmung schneiden. Der Uebelstand, daß die Sä geblätter bei der kleinsten Unregelmäßigkeit im Gang der Rollen rissen, ist jetzt dadurch gehoben, daß man die Blätter löthen kann, u. daß das einmalige Löthen, nach I. Zimmermann in Chemnitz, nur 15 Pfg. kostet, wobei Blätter, welche den ersten Tag gelöthet wurden, nachher, ohne zu reißen, 3 bis 4 Monate benutzt werden konnten. Noch ist zu bemerken, daß gewöhnliche Blätter zu 10—12 Mark eben solche Dienste thun, wie die Patent-Sägeblätter zu 39 Mk. Die Geschwindigkeit derartiger Sägen kann sehr gesteigert werden; so hat eine in dem Pariser „Polytechn. Journal“, Bd. 137, beschriebene Bandsäge für das Sägeblatt ungefähr 1500 m. per Minute Geschwindigkeit. Der Preis einer von Zimmermann beschriebenen Sägemaschine ist 1200 Mk., der des eigens angebrachten Kreisschneideapparats 90 Mk.; eine ähnliche Maschine mit Rollen von O,, m. Durchmesser u. festem Tisch 900 Mk. — Sägen mit kleineren Rollen sind des häufigen Reißens d. Sägeblätter wegen nicht zu empfehlen; s. übr. d. Art. Säge. So.