Bauwinde oder Wagenwinde, k., frz. erie, m., cric à besteht aus einer gezahnten Stange, die mit Hülfe eines gezahnten Rades u. einer Kurbel bewegt wird; so kann man die auf der Stange ruhende Last auf kleinere Höhen heben. Bei neueren Konstruktionen ist auch wohl die gezahnte Stange behufs größerer Hebefähigkeit durch eine eiserne Schraubenspindel ersetzt, die mit Hülfe einer Schraube ohne Ende in Bewegung gesetzt wird; vergl. d. Art. Fußwinde und Winde.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 318Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei