Fußwinde, f., frz. orio, m., crie à main, engl. handjack, auch Bauwinde, Wagenwinde genannt, s. Fig. 1803 u. 1804. Das hölzerne Gehäuse ist jetzt häufig durch ein eisernes Gestelle ersetzt; der Stock a ist etwa 5 em. breit und 2 em. dick; die gahnstange a wird durch das Getriebe g bewegt, dessen Stirnradet bei Winden mit einfachem Getriebe direkt durch den Trilling der Kurbel gedreht wird. Bei Winden mit doppeltem Getriebe aber greift das Triebrad b in das Stirnrad kein, und das Stirnrad e des Triebrades b wird durch den Trilling der Kurbel d bewegt; außen ist ein Sperrrad h nebst Sperrklinke angebracht, um das Zurücksinken der Last zu verhüten. Sehr gut ist es, dem Gestelle, um dessen Ausgleiten zu vermeiden, zwei spitze, aber kurze eiserne Füße od. vielmehr Klauen zu geben. Dann heißt die F. auch wohl Daumkraft, frz. ericà crochet, engl. dumeraft. Es giebt auch F.n, bei denen die Zahnstange etc. durch eine Schraube ersetzt ist, frz. oric à vis, engl. hand-screw-jack.