Bergschmiede, f., das Schmiedehaus, in welchem das für den Betrieb eines Bergwerks nöthige Eisenzeug geschmiedet wird. Ein gewisser Bezirk muß bei ihr arbeiten lassen (B.⸗Zwang), dafür müssen die Ben auch 980 der B.⸗ Taxe liefern u. bei Uebernahme des B.⸗Lehns den B. Eid, gut, ehrlich und nach der Taxe zu arbeiten, leisten. Wenn zu einem neu gemutheten Werk die Schmiede nicht gleich erbaut werden soll, so muß der Lehnsträger Steine anfahren und den Wernbenmien versichern, daß hier die e gebaut werden soll (d. h. die B. bauhaft halten). Der Grundbesitzer muß gegen ein durch Taxation zu bestimendes Abfindungsquantum den Bauplatz hergeben. OELBERG O Universitatsbibli Vergschwaden, m., franz., mofettes, f. pl., engl. Gamp, stythe; so nennt man schädliche, nebelartige Luftarten, die sich in Bergwerken entwickeln u. durch Ventilation entfernt werden müssen; s. d. Art. Wettermaschine. S2.