Blattreif, m. (Böttch.), ein breiter eiserner Ring, welcher beim Springen der hölzernen Reifen einstweilen um das Faß gelegt wird. BERG O Universitatsbiblic Einschnitt, in welchem ein Blatt unteren von zwei über einander geblatteten Hölzern; s. d. Art. Aufblattung und Blatt 9. ber, geschlagenes Silber, n., frz. argent m. battu, argent en feuilles, engl. beaten silver, leaf-silyer, Silberblättchen, Schlagsilber, zu feinen Blättchen geschlagenes Silber, löst sich in Salpetersäure auf und erscheint, gegen das Licht gehalten, saphirblau; es kommt, ganz ähnlich dem Blattgold (s. d.), zwischen Löschpapier gelegt, in kleinen Büchern in den Handel u. wird zum Versilbern gebraucht; s. Versilberung. Hlattstein, Blattziegel, m., für Plattstein (Ziegel.), 1. frz. tuile f. de manteau, engl. diejenigen ungebrannten Ziegelsteine, Feldziegelofen um die zu brennende Ziedie hohe Kante über einander stellt. — 2. s. v. w. gemeiner Dachziegel oder Breitziegel; s. Biberschwanz, Dachdeckung u. Dachziegel. n.) Rähm, m., Wandrahmen, m., auch Oberschwelle, Saumschwelle, k., Oberlegholz, Rieschholz, n. (Zimm.), frz. lisse, f.„ Chape, f., Poitrail, m., engl.plate, capping-plate, caping-piece, das horizontal über den Säulen einer Wand (Bleichwand, Fachwand) liegende Stück Holz, welches auf Säulen und Bänder aufgezapft wird; es dient zu unmittelbarer Unterstützung der Balken, aufgekämmt od. aufgedollt sind; s. d. aufdollen. Da die Blattstücke meist muß man ihnen einen angemessenen Querschnitt geben u. darf sie nicht durch tiefes Einkämmen der Balken zu sehr schwächen; am besten wird dies durch Aufdollen der Balken vermieden. Vgl. d. Art. Balkenlage, Fachwand, Rahmen, Wand etc.