Bremswerk, n., Bremskunst, Bremsmaschine, f., Bremszeug, n. (Bergb.), s. v. w. Bremse (s. d.), bes. an Wassergöpeln. Hauptbestandtheil ist das Bremsrad, das aus einem Kranz u. dem an die verlängerte Welle des Wasserrades, die ZBremswelle, gesteckten Zremskreuz besteht. Auf einer Grundschwelle unter dem Bremsrad stehen drei Säulen, gremssänlen oder Bremsdocken, in der hintersten sind zwei horizontale Hölzer, Zremsbänme, Bremszungen, um einen eisernen Bolzen beweglich angebracht. Der eine derselben geht über das Bremsrad weg und durch Ausschnitte der zwei vorderen Bremssäulen hindurch; der andere, auch
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 475Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei