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AllerleiBau-Lexikon 1881

Cabillot, m., Chevillot, m., Cheville, f. frz.(Schiffb.), Koveinnagel, Koviennagel, Karvielnagel (s. d.). Cabin, s., engl., 1. (Schiffb.) die Koje, Kajüte, s. Cabane; C. of an herring-buss, die Koje der Büse, die Koot; great c., ward-room, frz. grande chambre, die untere, große Kajüte; little c., frz. cabine, k., die kleine Kajüte, Koje im engeren Sinn. Cabine, f., frz., s. d. Art. Cabane und Cabin. Cabinet, m., frz., engl. cabinet, closet, ital. cabinetto, span. gabinete, Kabinet, n. 1. Kleines, zwischen anderen Zimmern gelegenes Gemach, erhält keinen Ausgang auf den Korridor; es dient zu Besprechung geheimer Sachen „oder zum Zurückziehen des Herrn, Prinzipals etc. In Gesandtschaftshotels, Palästen etc. wirdes gewöhnlich mit dem Audienzzimmer in Verbindung gebracht. — 2. Kleines Zimmer für Sammlungen von Kunstwerken etc., auch auf „kleine Sammlungen selbst angewendet; daher Kabinetsstück, seltenes, der Aufnahme in eine Sammlung würdigesKunstwerk. Das Wort Kabinetsmalerei steht ebenfalls hiermit in Zusammenhang und wird bes. auf Glasmalerei und „Schmelzmalerei sowie auf Miniaturmalerei angewendet. —3. Schrankmit vielen Schubladen, namentlich zu Steinroder Münzsammlungen. — 4. C. de verdure, de treillage, Gartenlaube. — C. d'aisance, Abtritt. — 6. C. d'orgue, tsbibliotheK Heidelberg Orgelgehäuse, Positiv. — 7. C. de lecture in Restaurationen, Klublokalen etc.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 1Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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