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BaukunstBau-Lexikon 1881

Campanile, m., ital., frz. campa- Caunnte nile, m., span. campanario, m., lat. campanarium, n., Glockenthurm, bes. nennt man so die Glockenthürme von der Form, die in Italien in der Zeit des romanischen Stils gebräuchlich war; einer der ältesten unter diesen ist der in Fig. 1056 dargestellte, von Santa Maria in Cosmedin in Rom. Diese Disposition bewahrten die italienischen Glockenthürmefast durch das ganze Mittelalter hindurch. Mehr s. in d. Art. Glockenthurm, Thurm etc. Campanino, m. ital., sehr harte, spröde, von ihrem hellen Klang so benannte Sorte des carrarischen Marmors.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 6Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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