Schwellbret, u., frz. ais m. de seuil, engl. silI-board, zwischen die Zarge oder das Futter einer Thür unten befestigtes Bret, das mit zum Anschlag für die Thüre und zu Abhaltung des Luftzuges dient. Es erhält entweder einen Falz, wie die übrigen Wandungen des Futters, oder Fig. 3156. Aus Hausen am Albis. (Anf. 18. Jahrh.) man läßt die Thüre ohne Falz daran schlagen. Doch zieht man es im Innern der Gebäude, zumal bei eleganten Zimmern, vor, den Fußboden innerhalb der Thüre eben durchgehen zu lassen. Dabei muß die Arbeit aber sehr sorgfältig sein, damit die Thüre nicht auf dem Fußboden aufschleift, noch eine zu große Fuge bleibt, die man übrigens häufig noch durch eine weichharige Bürste ausfüllt. Fig. 3157. Fig. 3158.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 177Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei