FeedCeropégia
PflanzenreichBrockhaus 1882

Ceropégia, von Linné benannte Pflanzengattung aus der Familie der Asclepiadeen. ie besteht aus Halbsträuchern und Stauden mit oft kletternden Stämmen und Asten und knolligen Wurzeln, welche in Ostindien und dem tropischen Afrika wachsen, rwach schöne Blumen auszeichnen und daher zu Gewächshauszierpflanzen sehr urecht Die Ceropegien zerfallen in solche mit au recht wachsenden, blattlosen Stengeln und mit kletternden, beblätterten Stämmen. Letztere sind die schönsten. Sie haben gegen⸗ oder quirlständige, mitunter eigentümlich (z. B. violett) gefärbte Blätter und in Bouquets oder Doldentrauben gestellte Blůten mit funsteiligem Laahhesener Blut am Grunde mehr oder weniger aufgeblasener lumenkrone und gedoppelter, glocken-oder radförmiger, 5—15-lapiger Nebenkrone. Ihre Frucht ist eine gedoppelte Balglapsel, deren zahlreiche Samen einen Haarschopf tragen. Die schönsten Arten sind: C. elegans Pall. mit weißer, violettgefleckter Blumenkrone, rmißt, sind unter K aufzusuchen. C. stapeliaeformis Hau. und C. acuminata Roæb. mit purpurnen, C. bulbosa Roæb. mit violetten, und C. tuberosa Rocb. mit roten Blumen. Alle Arten sind Warmhauspflanzen, welche viel Licht, Heideerde, im Winter vorsichtige Bewässerung verlangen und durch Ableger vermehrt werden können. Eeroplastik (lat.⸗grch.), Wachsbildnerei.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 139Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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