Dachfensterziegel, m., Dachziegel mit einer Oeffnung, waren schon den Römern bekannt; s. Dachdeckung A. I. 5. Es giebt deren verschiedener Größe; sie sind meist qm. groß, quadratisch oder länglich durchbrochen u. hart gebrannt. Ein solcher Ziegel wird mit zwei Nasen aufgehängt, die Oeffnung mit einer in einem Falz liegenden Glasplatte geschlossen und wasserdicht verkittet.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 114Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei