Dampfraum, m., im Kessel, s. Dampfkessel. förmigen Bewegung halber waren bis vor zwei Maschinen aufgestellt, deren jede eine unter 90e gegen einander. An deren Stelle s poundmaschinen mit ebenso gestellten Kurb ceiver getreten. Die D.e werden entweder dur bewegt, welche durch die Transmissionswelle gedreht werden, od., jetzt immer häufiger, durch Schraubenpropeller, eine ArtFlügelrad, welches sich ganz unter dem Wasserspiegel befindet. In ersterem Fall ist die Einrichtung getroffen, daß man jedes Rad allein, also beide auch in entgegengesetzten Richtungen, drehen kann. Bes. bei größeren Seeschiffen ist die Schraube auch bei diesen Wendungen des Schiffes praktischer als die Räder, da letztere beim Schwanken durch die Wellen nicht gleichmäßig in das Wasser eingreifen. Bei den Schiffsmaschinen wird der Kolbenschub sehr klein gemacht, mitunter kleiner als der Durchmesser des Cylinders. Fig. 1346 stellt Fultons erstes D. „Clarmont“, 1807 in New-Hork gebaut, dar, 47 m lang mit 18 Pferdekräften. Fig. 1347 das größte D., welches bis jetzt gebaut wurde, den „Great Eastern“, 1857 in England vom Stapel gelassen. Er hatte sowohl Räder als eine Schraube; außerdem sieben Masten für Segel. Der Entwurf war von Isambard Kingdom Brunel; Länge 208 m., Breite ohne Radkasten 24 m., Höhe von Deck bis Kiel 18m. Die Ladungsfähigkeit betrug 22 500 Tonnen, doch sollten nur 18 000 Tonnen (Kohlen eingerechnet) gelagert wer⸗⸗⸗ den. Passagiere faßten MRNNMNMWNWN die Räume4000, außerdem 4-500 Mann Schiffsmannschaft. Zu dem Betrieb der Räder dienten vier Dan mit einer Normalkraft von zusammen 1 kraft, zu dem Betrieb der Schraube gle Maschinen mit 1600 Pferdekraft. Zehn K Dampf, vier für die Räder, sechs für die S Schornsteine standen auf Deck. Die Maschin oscillirende Cylinder, der Durchmesser der« Kurzem stets war 18m., der Schraube 17 m. rc Kurbel dreht, davon zurückgekommen, solche Ri Kurbeln stehen für Kriegszwecke. Dennoch sind sind jetzt Com⸗ Länge keine Seltenheit mehr u. die heln u. mit Re⸗ von mehr als 600 Pferdekräftet rch Räder fort⸗ Great Eastern in größerem M mpfmaschinen richtung hat allgemeinen Anklan 1000 Pferde-ein Leck entstehe, dies nur aufd eichfalls vier Einfluß habe, theilen 10 vollkor Ressel lieferten Wände, in Abständen von 18 m öchraube; fünf zwei eiserne Wände, jede ca. 100 ien hatten vier einander, der Länge nach; jede Schaufelräder bindung mit den Nachbarabthei O Universitatsbibliothek Heidelberg tionsweise hat beieiniger Umänderung zu dem Zellensystem eführt, welches jetzt viel angewendet wird, s. Fig. 1348. euerdings strebt man, beskleine, schnellfegelnde Dampfer zu bauen, deren Geschwindigkeit man bis zu 20 engl. Meilen pro Stunde gebracht hat. Es dient zu deren Betrieb nur die Schraube, u. hat man sich viel mit der Verbesserung derselben beschäftigt. Einestheils hat man Zwillingsschrauben, d. h. zu beiden Seiten des Steuers liegende Propeller angeordnet, wobei die Wendung des Schiffes durch Stillstand od. verkehrte Drehung der einen Schraube sehr erleichtert wird; dann hat man, was aber nur bei kleinen Dien anwendbar ist, die Schrauben lenkbar gemacht und somit zur Steuerung mit verwendet; anderseits hat man es mit zwei Schrauben, eine am Vorder⸗ und eine am Hintertheile, versucht u. auch hierdurch nicht nur die Geschwindigkeit, sondern zugleich die Manövrirfähigkeit od. Lenksamkeit erhöht. Ferner hat man Balancierräder konstruirt, bei welchen die Achse nicht an der Kante der Ruderfläche sitzt, sondern etwa ein Drittel der letzteren hinter der Achse liegt. Der Oberflächen- oder Trockenkon-Fig. 1348. Theil des Gerippes eines nach dem Zellensystem densator erspart viel Wasser u. vermindert daher thunlichst das Speisen⸗ mit Seewasser. Ausnahmslos wendet man jetzt die lokomotivkesselartigen Feuerröhrenkessel an.