Dampfwagens, auf welchem der obere Theil mit dem Kessel u. der Maschine in Federn ruht. Es befteht aus zwei Langschwellen, franz. 1ongeron, bancard, engl. frame:plate, longitudinal-sleeper, welche in ihrer Verbindung mit zwei Querschwellen, frz. traversine, engl. ross-sleeper, einen Rahmen bilden, der sich mittels der Federn und der Schmierbüchsen auf die Radachsen stützt. Für sehr große Krümmungen hat man auch versucht, Wagengestelle anzuwenden, deren eine Achse drehbar od. vielmehr wendbar ist.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 137Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei