Damm, m., 1. Bär, franz. barrage, m., jetée, levée, tureie, f., engl. mole, bank, dam, span. terraplen, albarradon, acena, seva, persisch Bend, von Erde aufgeworfene oder von Stein erbaute langgestreckte Erhöhung, zum Schutz gegen immer vorhandenes Wasser, oder auch blos behufs einer aus irgend welchen Gründen nöthigen Bodenerhöhung angelegt. Höhe u. Breite des Dammkörpers. frz. Corps de levéëe, remblai, m., engl. embankment, bestimmt sich durch den Zweck, dem er dienen soll, und durch die Lokalität. Man unterscheidet: a) Straßendamm, frz. levëe, jetée, chaussée, engl. causeway, causey, s. d. Art. Chausseée u. Dammweg. b) Eisenbahndamm, frz. remblai, gengl. embankment. Die Dämme der Eisenbahnen und Straßen, bes. die ersteren, sind in solcher Weise zu schütten, daß sie sich durch die später eintretenden Belastungen, vorzugsweise aber nach Einwirkungen von Nässe und Kälte, möglichstwenig zufammensetzen. Derartige Dämme müssen daher, je nach Beschaffenheit des Schüttmaterials, in horizontalen Schichten von 20, höchstens 30 em. Höhe bei Handkarrentransport; von 30—40 em. Höhe bei Kippkarrentransport in der Art sorgfältig hergestellt werden, daß jede Schicht vollständig überrammt ist, bevor die Aufschüttung einer neuen Schicht beginnt. Auch bei Dammschüttungen mit großen Kippwagen, welche auf in Höhe der herzustellenden