Diakonikon, n., frz. diaconie, lat. diaoonicum, griech. ακεοννν, in frühmittelalterlichen Kirchen in der Nähe des hohen Chores befindliches Behältnis zu Aufnahme der beim Gottesdienst nöthigen Kirchengefäße u. Ornate. Bei der griechischen Kirche die südliche Sakristei, welchezugleich zu den Sitzungen des Kirchentribunals diente; s. Diaconicum u. Decanicum
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 160Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei