Eckverband, m., frz. assemblage m. angulaire, engl. edge-bond, edge-joint. 1. Für Mauerwerk unterscheidet man den regelrecht eingebundenen Eckverband, s. d. Art. Mauerverband und den meist aus größeren Steinen, 3. B. aus Quadern, angefügten Eckverband, frz. chaine d'encoignure, engl. long-tand-short-work, s. d. Art. Mauerverband und angelsächsisch, Fig. 173 und 175. 2. Für Holz. a) Für liegende Hölzer, Schwellen, Rahmen etc. s. Anschlitzung, Aufblattung, Aufkämmen etc., so- wie d. Art. Holzverbindung. b) Zu Verbindung liegender und stehender Hölzer s. d. Art. Aechseln, Band (Fig. 384), OTHEK Blattzapfen, Doppelzapfen, Zapfen etc., sowie d. Art. Holzverbindung. e) Zu Verbindung von Bretern, deren Breitseiten in einer Ebene liegen („aufs Flache“), s. d. Art. Füllung, Rahmen, Thüre, Fenster etc. d) Zu Verbindung von Bretern aufs Hohe, bei Kästen, Zargen etc., dient die Verzinkung, frz. assemblage à grain d'orge, s. Art. Verzinkung, die Verzapfung Zapfen), der Einschub in dieNuth (s. d.) oder mit Gratleisten (s. d.). Dünne Breter (a, b. Fig. 1502) schneidet man häufig nur auf Gehrung zusammen u schiebt dann in dazu gemachte Einschnitte Fournierstückchen 6 c ein; diese Verbindung gewährt natürlich nur wenig Halt. e) Eckverbände für Eisen, s. zunächst den Art. Band und Fig. 390, S. 244. Außerdem sind am zuverlässigsten die in Fig. 1503 dargestellte Verbindung des Eisens a mit dem Eisen b durch eine dargestellte Emittels Zinken und eisernem Winkel.