Eierstab, m., frz. goudron, m. à Oves, fusarolle, f., oves, m. pl., engl.eggs and tongues, eggs and anchors, pl.,egged moulding, ital. fusarolo, span. Gvario, Gliedbesetzung des Viertelstabs und Echinus im griechischen u. römischen Stil. Die Eier sind aus dem Glied herausgeschnitten u. liegen nicht, wie andere Ornamente, auf dem BERG O OUmniversitätsbibliot Glied auf. Neben dem Ei, dessen Contour umgebend, ist ein Plättchen ohne oder mit Hohlkehlen, Eierschale, frz. Coque d'Ove, u. zwischen je zwei Eiern eine Pfeilspitze, krz. dard, engl. anchor, dart, od.eine sog. Schlangenzunge, frzlangue de serpente, engl.tongue, angebracht. Diese Eierstäbe, bei den Griechen in ziemlich straffen Linien nach Fig. 1509 u. 1⁵⁴⁰ gestaltet, bei den Römern bereits reicher geformt, . Fig. 1511, wurden gleich allen anderen Ornamenten der Antike in der Renaissanee mehrfach variirt, z.B. Fig. 1512. Eifelsand, m. Der vulkanische Sand der Eifel giebt in Verbindung mit den Dolomiten der Eifel und dem dolomitischen Kalk der Gegend von Trier einen kräftigeren Wassermörtel als Traß und Kalk. eigene Mauer, k. zum Grundstück gehörige Grenzmauer (s. d.); wird als solche erkannt, wenn nur auf einer Seite Bogen und Pfeiler, Rüstlöcher und Füllungen sind; nach wessen Grundstück zu diese sich befinden, dem gehört sie. Eigenlöhner, m. (Bergb.), auch Eigenlehner, bezeichnet 1) solche Bergbauunternehmer, welche den Bergbau durch ihre eigene Handarbeit betreiben, und 2) Theilnehmer an