Eispfahl, mu., auch Eisbaum, m., 1. am Mühlgraben, vor dem Herd des Mühlgerinnes gegen das Wasser abgeschrägter u. schräg eingeschlagener, oben an einen, mehreren gemeinschaftlichen Holm befestigter Pfahl. — 2. s. in d. Art. Eisbrecher.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 230Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei