Eisbrecher, m., frz. souillard, brise-glace, avant-bec, éperon m., engl. ice-breaker, auch Eisbaum, Elsboch, Ab. läufer, Sporn genannt. 1. Der einfache besteht aus einem hölzernen, mit Eisen beschlagenen Bock, dessen Rücken, Eispfahl, Eisbalken, m., frz. chapeau incliné, engl. fenderbéeam, gegen die Wasserfläche höchstens 40 geneigt sein darf; die Beine des Bocks sind nach oben stromaufwärts geneigt, um der Gewalt des Wassers und des Eises besser zu widerstehen; je flacher sie liegen, desto besser, je höher der Wasserstand, desto länger der Holm a(s. Fig. 1522 u. 1523), desto größer natürlich auch die Anzahl der Grundpfähle, die dann auch noch durch wägerechte Gurte e und Strebebügen dmit einander verbunden werden müssen. Vergl. auch d. Art. Brücke u. Fig. 995 auf S. 529 im ersten Band. — 2. Der doppelte besteht aus Eisbalken, auf mehreren Reihen Pfählen so aufgelegt, daß der mittelste etwas höher liegt als die Seitenbalken. Man wendet die einfachen vor Jochbrücken, die doppelten vor steinernen Pfeilern an.