Flutraum, m., frz. débouché, m., engl. water-way, s. v. w. Kapazität, Durchflußprofil einer Brücke. Hlutrinne, f. frz.lit de grande crue, engl. high-waterbed „Hochflutgraben zu Ableitung der Hochwäff ey, ist entweder vom Wasser selbst gebildet, natürlich (dann heißt sie Flutbett, s. d. 2), od.künstlich angelegt, behufs möglichster Zurückführung von Hochfluten aufeinen bestimmten Raum; man giebt ihm je nach der pro Sekunde abzuleitenden Hochwassermenge größere oder geringere Breite, stets aber geringe Tiefe (von 0, —1, m.). Die Sohle der F. soll meist kulturfähiges Land bleiben, weshalb sie gewöhnlich mit Rasen ausgelegt ist. Selbst verständlich ist die F. in die tieferen Punkte b23 Thales zu legen, so daß alle etwa austretenden Wässer sich in dieselbe zurückverlaufen können. Die Böschungen sind flachmuldenförmig anzuordnen, umdem Fuhrwerk (Erntewagen etc.) ungehinderte Durchfahrt zu gewähren. [v. N.