Schlamm, m., frz. limon, m., vase, hourbe, f. engl. slime, mud, mire, lat. Iimus, 1. in Flüssen, Teichen und Gräben sich zu Boden setzende, durch das Wasser in sehr feine Theile aufgelöste und in Brei verwandelte Erde. — 2. frz. schlamm, m., boue, f., engl. slimes, Pl. (Hütt.), das klare Erz, was aus den Planen gewaschen ist. schlümmen, trs. Z., 1. (Wasserb.) srz. débourber, engl. to clear of mud, ein Gewässer von Schlamm u anderen Unreinigkeiten befreien. Bei Kanälen u. Häfen geschieht es durch Baggern; bei Flüssen dadurch, daß man dem Wasser eine große Strömung giebt, od. durch Ausschaufeln, nachdem das Wasser abgelassen ist, namentlich bei Teichen u. Kanälen. Wenn ein Teich geschlämmt werden soll, muß man alle Abflüsse so tief als möglich öffnen, Hauptgräben zu den Abflüssen u. zu jenen Nebengräben ziehen. Für die Karren macht man Fahrten von Bretern, sobald der