Feedfreihüngende Rüder
ErdkundeBau-Lexikon 1881

freihüngende Rüder, n. pl., solche Wasserräder, welche in keinem Gerinne hängen, sondern in einem Fluß oder Strom, von dem sie nur einen Theil der Breite beanspruchen, z. B. bei Schiffmühlen; werden nur durch die Oberflächengeschwindigkeit des Flußwassers in Bewegung gesetzt. Ereiheit, k., I. wird alleg. dargestellt 1. durch einen Baum mit einer Mütze darauf; 2. als Feronia, in deren Tempel bei Anxur die Sklaven den Freiheitshut erhielten, mit einem Blumenkranz im Här, oder als Libertas; im M.⸗A. mit Schleier und Diadem; neben ihr liegt eine zerbrochene Kette oder steht ein Palmbaum. II. frz. esplanade, hochgelegener freier Platz, zwischen den Gebäuden der Stadt und den Festungswerken.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 374Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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