freihüngende Rüder, n. pl., solche Wasserräder, welche in keinem Gerinne hängen, sondern in einem Fluß oder Strom, von dem sie nur einen Theil der Breite beanspruchen, z. B. bei Schiffmühlen; werden nur durch die Oberflächengeschwindigkeit des Flußwassers in Bewegung gesetzt. Ereiheit, k., I. wird alleg. dargestellt 1. durch einen Baum mit einer Mütze darauf; 2. als Feronia, in deren Tempel bei Anxur die Sklaven den Freiheitshut erhielten, mit einem Blumenkranz im Här, oder als Libertas; im M.⸗A. mit Schleier und Diadem; neben ihr liegt eine zerbrochene Kette oder steht ein Palmbaum. II. frz. esplanade, hochgelegener freier Platz, zwischen den Gebäuden der Stadt und den Festungswerken.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 374Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei