Feedfreiliegender Dachstuhl
BaukunstBau-Lexikon 1881

freiliegender Dachstuhl, m. Ueber die Konstruktion etc. s. d. Art. Dach und Decke. Ereimaurer, m., frz. maçgon schlechthin; m. en pierre vive, en grés etc., engl. free-mason, od. mason schlechthin; lat. machio, matio schlechthin, od. m. de pietra viva, m. perrerius; so hießen bereits im 13. Jahrh. die den Bauhütten angehörenden Steinmetzen u. Quadermaurer als Bearbeiter und Verleger der kreestones (s. d.), zum Unterschied von den gewöhnlich hörigen oder leibeigenen, wirklichen, d. h. die Arbeit mit Mörtel besorgenden Maurern (s. Maurer), frz. maçon, engl. bricklayer, roughsetter ete. Der Name ging spüter auf die Mitglieder der geheimen Gesellschaften über, welche den ethischen u. symbolischen Theil der Bauhütteneinrichtungen übernahmen, von den Disziplinarvorschriften frei waren u. deshalb freie Maurer, engl. kranch-mason, frz. franc-magon hießen. Ueber bauliche Einrichtung der Lokale für derartige Gesellschaften, der Freimaurerlogen, franz. loge de francmagons, engl. franch masons-lodge, s. d. Art. Loge.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 374Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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