Froschmaul, n., s. Dachfenster 4. Frast, m. Starke Kälte schadet in der Regel nur den Gegenständen, welche entweder sehr bedeutender Zusammenziehung bei niederer Temperatur unterworfen sind, oder bedeutende Quantität Wasser enthalten, welches sich beim Frieren ausdehnt und dadurch eine Zersprengung des Materials herbeiführt; das sicherste Mittel also gegen Beschädigung der Gebäude durch F. ist Vermeidung aller wasserhaltigen Materialien, Schützung der leicht wassersaugenden durch Anstrich etc., Sorge für vollständigen Abfluß aller Flüssigkeiten, Vollendung des Baues in der heißen Jahreszeit, so daß alles Wasser aus den Bautheilen sich noch vor der Herbstnässe verflüchtigen kann; ist eine so zeitige Vollendung nicht möglich, so muß man das Gebäude künstlich austrocknen, ehe der Winter eintritt. Dauert der Bau länger als ein Jahr, so muß man ihn gehörig einwintern (s.d.). Daß der F. nachtheilig auf einzelne Theile des Gebäudes gewirkt hat, giebt sich durch Abbröckeln, Abfrieren, Abhäuten etc. kund; außer den obigen sowie den in Art. abfrieren u. einwintern gegebenen Vorsichtsmaßregeln sind Mittel dagegen: Umwickeln der Gußsteinröhren etc. mit Stroh, Verlegen derselben in das Innere der Gebäude, oder Umgeben derselben mit einem Holzfutter, so daß eine Luftschicht ringsum bleibt; ferner Auswahl solcher Materialien, auf die der F. weniger einwirkt. Darüber vgl. d. Art. Bausteine. Bei Zubereitung vieler Materialien ist die Einwirkung des Fees nöthig, Ziegellehm z. B. läßt man gern ausfrieren, Sandsteine zu Austreibung der Bruchfeuchte durchfrieren re.