FeedGangtr „frz. veinule f. de gangue
BaukunstBau-Lexikon 1881

Gangtr „frz. veinule f. de gangue, engl. von Tours; protestantisches Symbol für Huß und als solches Attribut von Luther. Bei den Griechen dem Priap und der Proserpina geheiligt. Bei den Römern Symbol der Wachsamkeit. — 2. Eine Art grober Sandstein, überhaupt sestes Gestein. — 3. (Hüttenw.) auch Ganz, k., geschrieben, srz. gueuse, f., gueuset, m., saumon, m., engl. pig, iron-pig, das zur Stabeisenfabrikation bestimmte Roheisen gießt man in Gänse od. Gänze, d. h. in cylindrische Stücke von etwa halbkreisförmigem Querschnitt, 15—16 em. breit, 7—8 cm. stark und 1—1½ m. lang, indem man es direkt aus dem Hochofen in die Gansgrube laufen läßt, die man durch Eindrücken des Gansmodells in dem Formsand der Hüttengrube erzeugt.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 396Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 12

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Baukunst 6