FeedGebälke
BaukunstBau-Lexikon 1881

Gebälke, n., Gesamtheit zusammengehöriger Balken, daher: 1. frz. empoutrerie, f., engl. timber-Work of a story, trabiation, lat. contignatio, s. v. w. Balkenlage (s. d.). — 2. frz. entablement, m., engl. entablature, lat. tabulatum, s. v. w. Gesims in Nachbildung einer Balkenzusammenstellung, also vor allem das Simswerk der antiken Säulenordnungen (s.d.) in seiner Gesamtheit, besteht meist aus drei Haupttheilen: Architrav, Fries und Kraggesimse. Ist der Fries weggelassen, so nennt man das G. architravirt. Das G. kann gekröpft, unterbrochen, ansteigend etc. sein, wie das bes. in der Spätrenaissancezeit oft fehlerhafter Weise geschah. Näheres s. in d. Art. Dorisch, Griechisch, Hauptgesims, Jonisch, Korinthisch, Toscanisch etc. OTHHEK OGebände, n., frz. penture, f., engl. hingework, s. d. Art. Angel, Band VI., Beschläge etc.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 406Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 12

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Baukunst 6