Gebälke, n., Gesamtheit zusammengehöriger Balken, daher: 1. frz. empoutrerie, f., engl. timber-Work of a story, trabiation, lat. contignatio, s. v. w. Balkenlage (s. d.). — 2. frz. entablement, m., engl. entablature, lat. tabulatum, s. v. w. Gesims in Nachbildung einer Balkenzusammenstellung, also vor allem das Simswerk der antiken Säulenordnungen (s.d.) in seiner Gesamtheit, besteht meist aus drei Haupttheilen: Architrav, Fries und Kraggesimse. Ist der Fries weggelassen, so nennt man das G. architravirt. Das G. kann gekröpft, unterbrochen, ansteigend etc. sein, wie das bes. in der Spätrenaissancezeit oft fehlerhafter Weise geschah. Näheres s. in d. Art. Dorisch, Griechisch, Hauptgesims, Jonisch, Korinthisch, Toscanisch etc. OTHHEK OGebände, n., frz. penture, f., engl. hingework, s. d. Art. Angel, Band VI., Beschläge etc.