Gardine, f. frz. rideau, courtine, engl. curtain 1. Fen⸗ b stervorhang. Bei Auswahl und Anordnung derselben muß man auf die Möblirung und sonstige Ausschmückung des 2 Zimmers sorgfältige Rücksicht nehmen. Bei Zimmern, die o einen ernsten Eindruckmachen sollen, thut man am besten, d schwere, undurchsichtige Stoffe zu wählen, und denselben Stoff, der für die Gin verwendet wird, auch zum Ueberziehen der Möbel zu benutzen. Zu dichte und dunkle Gin machen leicht das Zimmer düster, durch zu dichte oder zu weit herabgehende Lambrequins wird leicht die Deckenmalerei zu sehr beschattet. Durchbrochene G.n, aus Spitzen si u. dgl., machen das Zimmer heiter und zierlich, aber im E Winter machen sie einen frostigen Eindruck, abends erregen sie das Gefühl der Ungemüthlichkeit, während schwere Gen ein Gefühl der behaglichen Abgeschlossenheit erzeugen etc. Das Meiste muß hier dem guten Geschmack des Architekten überlassen bleiben. — 2. In Theatern der Vorhang, welcher die Bühne von den Zuschauern trennt.