Geigenkopf, m., eine der römischen Konsole ähnliche, dem Kopf der Geige nachgebildete Form für Endungen von Stäben, Sceptern etc., in einer gewissen Periode der Renaissance sehr beliebt für allerlei Endungen, oft sogar unpassend angewendet.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 412Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei