FeedGesenkamboß
BaukunstBau-Lexikon 1881

Gesenkamboß, m., frz. enclume f. à étampe, engl. swageé-anvil. Der G., s. Fig. 1884 und 1885, dient zum Schmieden runder, halbrunder, viereckiger etc. Eisenstäbe u. Eisenstabtheile. Zu diesem Behuf ist er auf zwei Bahnen oben u. unten mit entsprechenden Vertiefungen (Gesenken) versehen und kann umgedreht werden, so daß der jetzt im Holz steckende Theil dann nach oben kommt. Die Befestigung im Klotz geschieht mittels Keil u. Gegenkeil, àain Fig. 1885.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 438Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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