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BaukunstBau-Lexikon 1881

Gipsbewurf, m., frz. crépi de platre, engl. cout of plaster, plastering, nur im Innern der Gebäude, auf Wänden, die keiner Feuchtigkeit ausgesetzt sind, desgleichen zu Stukkaturarbeiten, zu Gesimsen u. erhabenen Figuren anwendbar; kann auch gefärbt werden. a) Auf 1 Cbm. Weißkalk ½ ebm. Gips u. 1½ cbm. feinen weißen Sand. b) Bei Decken auf 2 Theile Gips 1 Theil Sand ohne Kalk; lieber auf Pliesterlatten als auf Rohr; s. auch d. Art. Gipsstuck, Decke, Putz etc.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 457Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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