Gipsbewurf, m., frz. crépi de platre, engl. cout of plaster, plastering, nur im Innern der Gebäude, auf Wänden, die keiner Feuchtigkeit ausgesetzt sind, desgleichen zu Stukkaturarbeiten, zu Gesimsen u. erhabenen Figuren anwendbar; kann auch gefärbt werden. a) Auf 1 Cbm. Weißkalk ½ ebm. Gips u. 1½ cbm. feinen weißen Sand. b) Bei Decken auf 2 Theile Gips 1 Theil Sand ohne Kalk; lieber auf Pliesterlatten als auf Rohr; s. auch d. Art. Gipsstuck, Decke, Putz etc.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 457Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei