Glockenjoch, n., auch Glockenbalken, Glockenholm, m., Glockenwelle, f., Glockenwolf, m., frz. hune, f., mouton, m., engl. arbour, beam, span. brazo, lat. tornetum, starkes Holz, welches in Zapfenlagern geht, um die Glocke zu tragen; besteht gewöhnlich aus mehreren, durch starke eiserne Zugbänder zu einem Stück vereinigten eichenen Holzstücken.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 480Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei