Schallloch, n., frz. baie de elocher, ouie, f., engl. bellarch, belfry-arch, Iouvre-window, sound-hole, in Thürmen, wo Glocken aufgehängt sind, anzubringende Oeffnungen zum besseren Verbreiten des Glockenschalles, dürfen nicht zu klein sein und nicht über den Glocken angebracht werden; man macht sie gewöhnlich kreisrund od in Form gekuppelter Fenster, die blos durch ganz schmale Schäfte oder Säulchen getrennt sind. Um sie, da man sie nicht verschließen kann, vor dem Einregnen zu schützen, versieht man sie mit Jalousien, Schalllüden, Schallbretern od. Schalldächern, frz. abat-yent, abat-sons, engl. Iouvre-boards, Iouvre1OOfs, pent-houses, altengl. penteys; s. Glockenthurm.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 114Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei