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AllerleiBau-Lexikon 1881

Grabensahle, k., frz. ond m. de fossé, engl. bottom, sole, untere Fläche des Grabens, kann eben, rund nach der Mitte vertieft oder zu einer Linie verschmälert sein, wo dann der Graben Spitzgraben oder Demailgraben heißt. Die Grabensohlen müssen von Zeit zu Zeit von Stinkstoffen gereinigt werden; in durchlässigem Terrain muß man sie, wenn man nicht ausdrücklich die Versinkung des Wassers wünscht, mit Pflasterung oder mindestens mit einem Lehmschlag belegen, in den man dann wieder Kiesel eindrückt.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 504Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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