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PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Guajakholz, Pockenholz, Franzosenholz, Blätterholz, Bladerholz, Heiligenholz, Lebensholz, v., auch Gnayakhotz geschr. (Bot.), frz. bois m. de Gatac, engl. pockwood, guaiacum-wood, lat. lignum vitae, ist ein grünlichbraunes, sehr schweres Holz (das schwerste aller bekannten Hölzer, wiegt ¼ mehr als Wasser), das in eentnerschweren Stücken im Handel vorkommt. Es verbreitet beim Reiben und Brennen einen angenehm gewürzhaften Geruch und wird ebenso medizinisch wie technisch verwendet. Es stammt von mehreren nahe verwandten Pflanzen; das meiste kommt vom echten Guajakbaum (Guajacum officinale L., Familie jochblätteriger Pflanzen, ygophylleae, R. Br.), der besonders auf Jamaika häufig. Andere Baumarten, die es liefern, sind: der Jamaika-Guajakbaum (G. jamaicense Tausch.), der Heiligenholzbaum od. weiße Poctenholzbaum (Guajacum sanctum L.), von dieser Art ist das Holz blaßgelb oder weiß lich. Guajacum verticale Orteg. u. G. arboreum D. C. Vgl. auch d. Art. Jacarandaholz.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 544Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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