FeedGarnitur (vom frz. garniture)
TechnikBrockhaus 1882

Garnitur (vom frz. garniture), eigentlich Besatz, Einfassung, Verzierung, bezeichnet im allgemeinen diejenigen Teile eines ne welche, zur Vollendung des Ganzen gehörig, demselben zugleich als Schmuck dienen. So nennt man G. den Beschlag an einem Stock oder Degen, an Gewehren alle Teile, welche den Lauf und das Schloß mit dem Schaft verbinden. Andererseits nennt man auch G. eine Anzahl gleichartiger andpie, Teler, Gäs Gegenstände (z. B. eine G. Knöpfe, Teller, Gläser, Pfeifen u. s. w.), ein Besteck von Messern und Gabeln, einen gleichförmig gearbeiteten, mit einerlei Steinen besetzten Schmuck. In der Spinnerei bedeutet G. soviel wie Kratzenbeschlag, bei Dampfkesseln soviel wie Armatur, in der Technik überhaupt eine Anzahl Werkzeuge, die zu derselben Arbeit notwendig sind.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 548Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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